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Alkohol am Steuer kann schlimme Folgen haben

Alkohol am Steuer

2012 starb jeder 10. Verkehrstote an den Folgen von Alkohol am Steuer. Obwohl die Zahlen insgesamt seit Jahren rückläufig sind, gibt es auch eine erschreckende Nachricht. Entgegen dem allgemeinen Trend nahm die Anzahl der Alkoholdelikte im Straßenverkehr bei den unter 25-Jährigen beständig zu. Das Thema wird seit Jahren mit hoher Priorität behandelt. Nicht nur die Kontrollen wurden erhöht, sondern auch die Strafen massiv verschärft.

Alkohol am Steuer kann teuer werden

Einmal davon abgesehen, dass ein unter Alkohol verursachter Unfall das gesamte Leben zerstören kann, beispielsweise wenn man einen unschuldigen Verkehrsteilnehmer geschädigt oder gar tödlich verletzt hat, kann einem eine Alkoholfahrt teuer zu stehen kommen. In Deutschland und in vielen anderen europäischen Ländern wie beispielsweise Österreich gilt eine Promillegrenze von 0,5. Es gibt aber auch Länder, in denen sie bei 0,2 liegt (z.B. Schweden und Norwegen) oder sogar bei 0,0 wie beispielsweise in der Slowakei, in Tschechien und in Ungarn. Wer mit mehr als der erlaubten Promillezahl hinter dem Steuer erwischt wird, muss in jedem Fall mit einer Strafe rechnen. Je nachdem wie weit die erlaubte Grenze überschritten wurde, können die Summen in die Tausende gehen, zudem kann der Führerschein entzogen werden. Außerdem gibt es einen entsprechenden Punkteeintrag im Verkehrszentralregister in Flensburg.

Führerscheinentzug wegen Alkohol am Steuer

Die 0,5 Promillegrenze bedeutet nicht, dass man ungehindert und ungestraft bis zu
dieser Grenze alkoholisiert durch die Gegend fahren kann. Eine Bestrafung bis hin zum Führerscheinentzug kann auch schon bei einem niedrigeren Wert erfolgen, wenn eine entsprechende Fahruntüchtigkeit oder Beeinträchtigung durch Alkohol festgestellt wird. Die Dauer des Führerscheinentzugs richtet sich maßgeblich nach der Promillezahl. Die Zeitspanne kann von mehreren Wochen bis hin zum vollständigen Entzug des Führerscheins reichen. In besonders schweren Fällen kann ein Vergehen auch mit einer Freiheitsstrafe geahndet werden. Ab 1,6 Promille muss eine sogenannte Medizinisch-Psychologische Untersuchung (MPU) angeordnet werden. In ihr muss der Verkehrssünder nachweisen, dass er keinen Alkohol mehr trinkt und in der Zukunft keine Gefahr mehr für den Straßenverkehr darstellt.

Alkohol am Steuer lohnt sich nicht

Wer Alkohol trinkt, sollte das Auto auf jeden Fall stehen lassen und übrigens auch das Fahrrad, denn der Führerschein kann auch entzogen werden, wenn man dem Drahtesel alkoholisiert unterwegs ist. Es ist in erster Linie eine Frage der eigenen Verantwortung, dass man andere Menschen nicht leichtfertig gefährdet. Der andere Punkt ist, dass zu einer empfindlichen Geldstrafe auch noch das langwierige und ebenfalls kostenintensive Verfahren der MPU dazu kommt. Das kann man sich nun wirklich sparen und mit dem Geld etwas Besseres anfangen. Alkohol am Steuer ist ein absolutes No-Go und überhaupt nicht cool.

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Gefährlich: Alkohol am Steuer

Alkohol am Steuer

Das Thema Alkohol am Steuer führt jedes Jahr zu Verkehrsunfällen, die sich hätten verhindern lassen. In betrunkenem Zustand ist der Mensch nicht mehr dazu in der Lage, schwere Maschinen sicher zu bedienen, und zu diesen gehört auch das Auto. Dennoch versuchen Betrunkene immer wieder durch falsche Einschätzung ihrer Reaktionsfähigkeit, unter Alkohol am Steuer zu sitzen – und dann sind Unfälle fast schon vorprogrammiert.

Alkohol am Steuer – gesetzlich verboten

Alkohol am Steuer ist natürlich gesetzlich verboten und gehört dennoch zu den am häufigsten umgangenen Verboten. Wer alkoholisiert in eine Verkehrskontrolle gerät, kann froh sein, wenn er seinen Führerschein behalten darf, denn er stellt eine Gefahr für sich und andere dar. Wer lediglich ein Bier oder ein Glas Wein intus hat, darf zwar noch fahren, sollte aber aus Sicherheitsgründen verzichten. War es dagegen ein Gelage in der Bar, sollte man sich auf keinen Fall noch hinters Steuer setzen. Für Fahranfänger in der Probezeit ist Alkohol am Steuer grundsätzlich verboten, sie dürfen sich nicht einmal den kleinsten Tropfen genehmigen.

Warum kein Alkohol am Steuer?

Jeder, der ab und zu Alkohol trinkt, kennt die Wirkung. Alkohol am Steuer ist verboten, da alkoholische Getränke die Reaktionsfähigkeit einschränken und dafür sorgen, dass man nicht mehr so klar denken kann wie im normalen Zustand. Dadurch könnte man nicht mehr bremsen, wenn etwas vors Auto läuft; auch fährt man unvorsichtiger oder fährt aus Spaß auf eine gefährliche Art und Weise, die den Unfall geradezu provoziert. Fahranfänger können ihre Reaktionen hinter dem Steuer natürlich noch schlechter abschätzen als ein erfahrener Autofahrer und verursachen daher besonders schnell einen Verkehrsunfall, bei dem sie sich selbst oder andere verletzen könnten. Das kann aber auch einem erfahrenen Fahrer passieren, wenn er sich mit größeren Mengen Alkohol am Steuer ins Auto setzt.

Alkohol am Steuer verhindern, aber wie?

Die Gruppe freut sich auf einen feucht-fröhlichen Abend in der Lieblingsbar oder in der Kneipe… aber wie soll man eigentlich dort hinkommen und wieder nach Hause finden, wenn nicht mit dem Auto? Anstatt einfach trotz der Risiken zu fahren, sollte man nach einer Alternative suchen. Die öffentlichen Verkehrsmittel sind eine Möglichkeit; vielleicht findet sich aber auch jemand, von dem man sich fahren und abholen lassen kann. Alkohol am Steuer zu vermeiden, indem einer aus der Gruppe einfach nichts trinkt, wäre keine besonders wirksame Idee, denn ihm wird der ganze Spaß am Abend genommen und er lässt sich leicht doch noch dazu verleiten, wenigstens ein Gläschen zu trinken. Das kann aber schon reichen, um einen Unfall auf dem Nachhauseweg auszulösen… Alkohol am Steuer ist in jedem Fall ein Risiko, das man sich selbst und anderen zuliebe vermeiden sollte.

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Alkohol am Steuer

Alkohol am Steuer

Unzählige Menschen mussten ihr Leben schon lassen, weil Autofahrer nicht ihre Finger vom Alkohol lassen konnten. Alkohol am Steuer ist eine der Hauptursachen für schwere Verkehrsunfälle, die Unschuldigen und auch dem Unfallverursacher die Gesundheit und das Leben kosten.

Viele Kampagnen scheinen nichts zu nützen


Appelle und Kampagnen scheinen nicht wirklich etwas zu nützen. Immer wieder gibt es großangelegte Projekte der Verkehrsministerien des Bundes und der Länder, um Autofahrer vom Alkohol am Steuer abzubringen. Es muss leider erst wieder jemand zu Schaden kommen, bevor der Verursacher klug wird. Menschenleben und die Gesundheit kann man aber nicht ersetzen und Strafe alleine ist keine Wiedergutmachung.

Alkohol am Steuer – Junge Fahrer in der Mehrzahl

Es sind vor allen Dingen Fahranfänger und ganz junge Fahrer, die in angetrunkenem oder betrunkenem Zustand Verkehrsunfälle verursachen. Bei normalen Verkehrskontrollen werden alleine schon Jahr für Jahr unzählige Führerscheine eingezogen. Doch die Dunkelziffer der betrunken fahrenden Verkehrsteilnehmer ist um ein Vielfaches höher. Der Führerschein auf Probe ist ein erster Ansatz in die richtige Richtung, aber es ist nur ein kleiner Schritt. Solange nach bestandener MPU die Führerscheine relativ problemlos wieder ausgehändigt werden, wird sich an der Unfallstatistik nicht viel ändern. Dauerhafte Fahrverbote müssten viel häufiger ausgesprochen werden und auch die sonstigen Strafen monetärer Art schrecken offensichtlich nicht genügend ab. Auch der neue Punktekatalog wird daran nicht wirklich etwas ändern.

0,0 Promille – also kein Alkohol am Steuer

Viele Länder haben sie bereits seit Jahren eingeführt, die 0,0 Promille Grenze. Und sie hat auch absolut ihre Berechtigung, denn sie ist eine klare Schranke, die strikt beachtet werden muss. Etwas Alkohol ist schon etwas zu viel, denn wer weiß schon ganz genau, wie fahrtüchtig er im Endeffekt nach ein, zwei Bierchen noch ist?
Es spricht vieles für das absolute Alkoholverbot am Steuer. Wer einmal einen schweren Unfall miterlebt hat und vielleicht Erste Hilfe dabei leisten musste, wird wohl nie zur Flasche greifen, wenn er noch zu fahren beabsichtigt.

Ordnungswidrigkeit, Straftat und Straßenverkehrsgefährdung

So lange hier noch deutlich unterschieden wird, werden weiterhin viele Menschen als Folge der eigenen Trunkenheit oder der von anderen im Straßenverkehr sterben. Die 0,0 Promille Grenze hätte zur Folge, dass es diese teilweise Duldung von Blutalkohol am Steuer einfach nicht mehr gäbe. Der Staat verzeichnet einerseits gewaltige Steuereinnahmen durch die dem Alkoholverkauf auferlegte Steuer und muss andererseits Kampagnen gegen das Trinken finanzieren. Das widerspricht sich in höchstem Maße und die Vorbildfunktion für die Jugend versagt. Die ganze Gesellschaft müsste umdenken und den Alkohol am Steuer als ein gesellschaftliches Problem von höchster Brisanz wahrnehmen und es bekämpfen.

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Alkohol am Steuer ist eine der wesentlichen Ursachen für Straßenverkehrsunfälle. Dabei wird die Wirkung des Alkohols häufig unterschätzt. Bereits bei geringen Blutalkoholkonzentrationen erhöht sich das Unfallrisiko.

Unmittelbare Auswirkungen von Alkohol am Steuer

Unter Alkoholeinfluss schließen sich die Pupillen bei schnell einfallendem Licht (wie z. B. bei entgegenkommenden Scheinwerfern) zu langsam, so dass eine Blendungswirkung eintritt. Da überdurchschnittlich viele Alkoholfahrten bei Dunkelheit stattfinden, ist das Unfallrisiko wesentlich erhöht.
Da zudem die Umschaltung der Augenlinsen zwischen Nah- und Fernsicht nach Alkoholkonsum langsamer erfolgt, können Entfernungen weniger genau eingeschätzt werden. Dies bewirkt oft ein zu dichtes Auffahren des unter Alkoholeinfluss stehenden Kraftfahrers.

Die verschlechterte Fähigkeit zum Einschätzen von Entfernungen führt auch zu einem Unvermögen des menschlichen Gehirns, Geschwindigkeiten korrekt wahrzunehmen.
Alkohol bewirkt außerdem eine „Tunnelblick“ genannte Einschränkung des Blickfeldes, wodurch Ereignisse am Rand des Sehfeldes kaum noch wahrgenommen werden.
Informationen werden unter Alkoholeinfluss langsamer verarbeitet, so dass Gefahren erst mit Zeitverzögerung realisiert werden. Dementsprechend ist die Reaktionsgeschwindigkeit herabgesetzt. Hinzu kommt, dass ein präzises und sicheres Reagieren nicht mehr gewährleistet werden kann.
Generell bewirkt Alkohol Entspannung und Enthemmung, so dass mit steigendem Selbstvertrauen auch die Risikobereitschaft und damit die Wahrscheinlichkeit von Fahrfehlern zunehmen.

Das Unfallrisiko bei Alkohol am Steuer

Alkohol am Steuer stellt – gemessen an Anzahl und Schwere der Verkehrsunfälle – das größte Unfallrisiko im Straßenverkehr dar. Im Jahr 2011 stieg die Anzahl der mit einem Personenschaden verbundenen Alkoholunfälle auf fast 15.900, was einer Erhöhung gegenüber dem Vorjahr um 5,5 % entspricht. Bei diesen Unfällen starben 400 Menschen und damit 58 mehr als im Jahr 2010. Erschreckend ist aber vor allem, dass damit jeder zehnte Verkehrstote auf einen Unfall unter Alkoholeinfluss zurückzuführen ist.
Aus dem Vorjahr stammende Untersuchungen hatten ergeben, dass etwa 1,2 % aller Autofahrer alkoholisiert sind und Alkoholfahrten für 9,5 % aller Verkehrstoten verantwortlich sind. Somit führen alkoholisierte Fahrer zu einem achtfach erhöhten Risiko eines tödlich endenden Unfalls.

Rechtliche Regelungen gegen Alkohol am Steuer

Die rechtlichen Sanktionen, die bei Alkohol am Steuer vorgesehen sind, bezwecken einen sicheren Straßenverkehr, den Schutz vor Gefährdungen von Gesundheit und Leben sowie die Vermeidung von (volkswirtschaftlichen) Schäden für die Allgemeinheit.
Die Promillegrenzen sind in den europäischen Staaten sehr unterschiedlich geregelt:
In vielen osteuropäischen Ländern einschließlich der EU-Mitglieder Estland, Tschechien, Slowakei, Ungarn und Rumänien sowie in Albanien und den meisten Nachfolgestaaten der Sowjetunion gilt ein absolutes Alkoholverbot. Polen, Schweden und Norwegen weisen eine Promillegrenze von 0,2 o/oo, Bosnien-Herzegowina von 0,3 o/oo und Litauen von 0,4 o/oo auf. Alle übrigen europäischen Staaten verfügen über eine Grenze von 0,5 o/oo, wobei Großbritannien mit 0,8 o/oo eine Ausnahme nach oben darstellt.
Ein spezielles absolutes Alkoholverbot gilt in Deutschland für Fahranfänger, für Kraftfahrer bis zum vollendeten 21. Lebensjahr und für gewerbliche Kraftfahrer, die zu ihrer Tätigkeit einen Personenbeförderungsschein benötigen. Ab Erreichen der 0,5-Promillegrenze wird ein Fahrverbot ausgesprochen und bei wiederholtem Alkohol am Steuer eine medizinisch-psychologische Untersuchung durchgeführt.

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