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Alkohol am Steuer kann schlimme Folgen haben

Alkohol am Steuer mit schlimmen Folgen

2015 starb jeder 10. Verkehrstote an den Folgen von Alkohol am Steuer. Obwohl die Zahlen insgesamt seit Jahren rückläufig sind, gibt es auch eine erschreckende Nachricht.

Entgegen dem allgemeinen Trend nahm die Anzahl der Alkoholdelikte im Straßenverkehr bei den unter 25-Jährigen beständig zu. Das Thema wird seit Jahren mit hoher Priorität behandelt. Nicht nur die Kontrollen wurden erhöht, sondern auch die Strafen massiv verschärft.

Alkohol am Steuer kann teuer werden

Einmal davon abgesehen, dass ein unter Alkohol verursachter Unfall das gesamte Leben zerstören kann, beispielsweise wenn man einen unschuldigen Verkehrsteilnehmer geschädigt oder gar tödlich verletzt hat, kann einem eine Alkoholfahrt teuer zu stehen kommen.

Alkohol am Steuer und die schlimmen FolgenIn Deutschland und in vielen anderen europäischen Ländern wie beispielsweise Österreich gilt eine Promillegrenze von 0,5. Es gibt aber auch Länder, in denen sie bei 0,2 liegt (z.B. Schweden und Norwegen) oder sogar bei 0,0 wie beispielsweise in der Slowakei, in Tschechien und in Ungarn.

Wer mit mehr als der erlaubten Promillezahl hinter dem Steuer erwischt wird, muss in jedem Fall mit einer Strafe rechnen. Je nachdem wie weit die erlaubte Grenze überschritten wurde, können die Summen in die Tausende gehen, zudem kann der Führerschein entzogen werden. Außerdem gibt es einen entsprechenden Punkteeintrag im Verkehrszentralregister in Flensburg.

Führerscheinentzug wegen Alkohol am Steuer

Die 0,5 Promillegrenze bedeutet nicht, dass man ungehindert und ungestraft bis zu
dieser Grenze alkoholisiert durch die Gegend fahren kann. Eine Bestrafung bis hin zum Führerscheinentzug kann auch schon bei einem niedrigeren Wert erfolgen, wenn eine entsprechende Fahruntüchtigkeit oder Beeinträchtigung durch Alkohol festgestellt wird. Die Dauer des Führerscheinentzugs richtet sich maßgeblich nach der Promillezahl.

Die Zeitspanne kann von mehreren Wochen bis hin zum vollständigen Entzug des Führerscheins reichen. In besonders schweren Fällen kann ein Vergehen auch mit einer Freiheitsstrafe geahndet werden. Ab 1,6 Promille muss eine sogenannte Medizinisch-Psychologische Untersuchung (MPU) angeordnet werden. In ihr muss der Verkehrssünder nachweisen, dass er keinen Alkohol mehr trinkt und in der Zukunft keine Gefahr mehr für den Straßenverkehr darstellt.

Alkohol am Steuer lohnt sich nicht

Wer Alkohol trinkt, sollte das Auto auf jeden Fall stehen lassen und übrigens auch das Fahrrad, denn der Führerschein kann auch entzogen werden, wenn man dem Drahtesel alkoholisiert unterwegs ist. Es ist in erster Linie eine Frage der eigenen Verantwortung, dass man andere Menschen nicht leichtfertig gefährdet.

Der andere Punkt ist, dass zu einer empfindlichen Geldstrafe auch noch das langwierige und ebenfalls kostenintensive Verfahren der MPU dazu kommt. Das kann man sich nun wirklich sparen und mit dem Geld etwas Besseres anfangen. Alkohol am Steuer ist ein absolutes No-Go und überhaupt nicht cool.


Autor: Anna Verde

Ich bin eine leidenschaftliche Bloggerin und möchte mit euch meine Erlebnisse und Erfahrungen teilen. In meiner Freizeit sieht man mich beim Salsa-Tanzen.

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